über mich

 

 

Als Kind und Jugendliche habe ich viel getanzt, choreographiert, gemalt, Musik gehört und geträumt. Ich war sehr gerne und gefühlt jahrelang im großen Garten um unser Haus herum unterwegs, am liebsten allein mit meiner Katze. Die Natur und die Musik - das waren meine wichtigsten Lehrer.

 

In der (Waldorf-)Schule habe ich leicht gelernt und mich kaum jemals gefordert gefühlt. Es war ein unglaubliches Dilemma für mich, dass mir der Schulstoff so leicht viel. Schon in der ersten Klasse habe ich - aus einer Art Loyalität - die unbewusste Enscheidung getroffen, meine Lehrer*innen und Mitschüler*innen unauffällig zu unterstützen. Ich hab mich still und schüchtern verhalten. Daran habe ich mich so gewöhnt, dass ich bis heute daran arbeite, mich aus dieser Angepasstheit, die sich sowohl in Ehrgeizlosigkeit als auch in höflicher Zurückhaltung zeigt, zu befreien.

Als Jugendliche habe ich das Gitarrenspielen, das Singen, durchtanzte Nächte und ein paar passende Menschen entdeckt, und konnte auf diese Weise endlich mal mehr von meiner Lebendigkeit leben und ausdrücken.

Später habe ich jeweils ein paar Semester Philosophie, Pädagogik und Musikwissenschaft studiert. Keine Ausbildung hat mich innerlich abgeholt; ich hatte ähnliche Gefühle wie in der Schule: nicht gemeint sein, nicht gefordert sein, zu wenig Interessantes, kaum Innovatives, kaum Relevanz oder gar Lebendigkeit in den bestehenden Institutionen und Lehrbüchern.

Während meiner Pubertät waren meine Eltern einige Jahre in einer Sekte, und nach der Schule bin ich selber nochmal in eine andere geraten. Ich habe Jahre gebraucht, um mich von den nicht-freien und nicht-lebendigen Strukturen dieser Gruppen zu befreien, die sich subtil über mich gestülpt hatten. 
Jetzt habe ich ein wertvolles inneres Navigationssystem, das mir anzeigt, wann sich etwas nach Sektenstrukturen und Guru-Fallen anfühlt, und wie ich mich fühle, wenn ich voll mit mir selbst verbunden bin.

Mit 23 Jahren habe ich Shiatsu und Ayurvedische Massage gelernt und dann lange damit gearbeitet. Das hat mir einigermaßen Spaß gemacht. Irgendwann wurde das dann abgelöst von verschiedenen Chören und Singprojekten, die ich geleitet habe und die immer mehr gewachsen sind. Dort konnte ich endich sehr viel mehr meiner Energie ausleben und mit anderen teilen. Besonders das kraftvolle Singen in großen Kreisen (mit cooler Trommel-Begleitung) und auch das gemeinsame SingImprovisieren waren und sind für mich eine große Erfüllung. Ich habe enorme Dankbarkeit, dass ich so viel Zeit in meinem Leben in diesen Klang- und Freude-Bädern verbringen durfte.


Mit 35 Jahren habe ich die Gefühlearbeit nach Vivian Dittmar kennengelernt, und in den folgenden Jahren viel viel Zeit (etwa 10 Stunden pro Woche, über mindestens sieben Jahre) damit verbracht, konzentriert und in klar gehaltenen Räumen meine Gefühle, Emotionen, Innenweilten und Kindheitserfahrungen zu entdecken und Stück für Stück zu fühlen.

2017, mit 41 Jahren, habe ich dann Somatic Experiencing entdekt. Durch SE wuchs (und wächst) v.a. das spezifische nüchterne körperliche Spüren, also z.B. "jetzt ist es eng unterm Brustbein, jetzt kribbelts in den Oberschenkeln, jetzt zieht sich was in meinem Kiefer zusammen" usw, Ich könnte auch sagen: Das ist eine Art Gefühle-fühlen, ohne die dazugehörige Geschichte allzu ernst zu nehmen.
(Nichts gegen die dazugehörigen Geschichten, aber für mich ist mehr Leben in der Bude, wenn ich die nicht in den Mittelpunkt stelle.)

Diese Art von Körperbewusstsein ist mir im Alltag, also außerhalb von gehaltenen Räumen und Sessions, und auch in triggernden Situationen eine entscheidende Ressource. Damit wird es immer einfacher, sowohl meine Grenzen als auch meine Bedürfnisse einfach und klar zu spüren und zu kommunizieren.


Wer die Körper-Empfindungs-Ebene nicht kennt (oder nicht weiß dass er sie nicht kennt), wird an dieser Stelle vielleicht sagen: Hä, was soll denn daran so besonders sein?
Wer diese Ebene für sich entdeckt hat, wird sagen: Genau. Es gibt nichts Wichtigeres im Leben. Das IST das Leben.

 


Vom Somatic Experiencing aus war es für mich nur noch ein kleiner Sprung zur Embodiment-Körperarbeit von Ilan Stephani, die ich 2018 entdeckte, und mit deren Themen (Körper, Trauma, Ekstase...) ich enorm viel Resonanz und viele gemeinsame Schnittmengen habe. Ich arbeite regelmäßig in verschiedenen Formaten mit Ilan zusammen und bin darüber extrem froh.
Mein aktuelles Learning in dieser Zusammenarbeit: Der Tanz zwischen Verspieltheit und Disziplin. Anders gesagt; Nicht kollabieren, sondern immer wieder meinen Körper spüren.

 

 

 

 

Weitere wichtige Themen in meinem Leben sind:

- Die Elemente der Ekstase - eine sexuelle Typenlehre von Ilan Stephani

- Sexuelle "Aufklärung" für junge Erwachsene, die keine Lust auf Klischees und Stress haben (ein Onlinekurs dazu ist im Entstehen)

- Freude, Oberflächlichkeit und Illusion
- Scham für Talente und innere Geschenke

- Sektenstrukturen und Guru-Dynamik
- Autoimmunkrankheiten (in meinem Fall Neurodermitis und Astma)

- Aufstellungsarbeit mit Körperteilen, Organen, Krankheitssymptomen u.ä.

- Aufstellungsarbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen
- Die Arbeit mit luziden Träumen und Alpträumen

- Choreographie und sichtbar gemachte Musik

- Marketing für Marketing-Unwillige ("Marketing for Hippies")

 

 

 

 

 

 

Noch ein paar Feedbacks meiner Coaching-Klient*innen:

 

Von Ronja L.:
"Liebe Sonja, du bist mega bodenständig, pragmatisch und gleichzeitig spirituell offen.
Eine seltene Mischung.
Ich hab nie das Gefühl dass ich dich mit irgendeinem Thema überfordern kann. 
Dein Space ist immer sicher, das fühlt sich sehr strong an, ich fühle mich ultra gut containt. 

Deine liebevolle Herzensqualität ist kaum in Worte zu fassen.
Ich schätze es auch sehr, dass du, wenn ich dich frage, auch eigene Erfahrungen von dir teilst. Das ist in meiner Erfahrung ungewöhnlich, aber ich finde es voll cool. Es ist für mich sehr heilsam, wenn ich schamvolle oder schmerzhafte Dinge teile, von dir zu hören, dass du Ähnliches auch von dir kennst."

 

 

 

Von Angelina K.:
"Ich kenne niemanden, der so gut einen wertschätzenden, erwartungsfreien und wohlwollenden Raum halten kann wie Sonja.

Ich fühlte mich von Anfang an wohl in ihrer Nähe. Sie strahlt mit jeder Zelle ihres Körpers eine innere Ruhe und Akzeptanz aus, die mir unglaublich gut tat.

 

Durch diese Haltung gelang es mir, einen weicheren und verständnisvolleren Blick auf mich selbst zu gewinnen, wenn ich (wieder) dazu neigte, mit mir zu kämpfen oder hart mit mir zu sein. Durch das Zusammensein und die Zusammenarbeit mit Sonja stellt sich in mir eine tiefe Ruhe, Sattheit und ein Vertrauen ein, dass alles bereits gut und richtig ist - und es werden wird. Ich fand Genuss, Entspannung und inneren Frieden, statt getrieben und voller Anstrengung meinen Alltag "abzuarbeiten".

Danke Dir von Herzen dafür, liebe Sonja!"





 

 

 

 

 

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